Das Verhältnis von Kirche und Wirtschaft war in den vergangenen Jahrzehnten oft von kritischer Distanz und ideologischer Voreingenommenheit geprägt. Der gern vorausgesetzte Widerspruch zwischen kirchlichem und wirtschaftlichem Handeln lässt sich aber entschärfen und in eine fruchtbare Beziehung setzen – so der Autor in seinem engagierten Plädoyer. Christoph Bergner zeigt, dass Kirche und Wirtschaft schon immer aufeinander bezogen waren:
Die Kirche und das liebe Geld
Die Studie versteht sich als praktisch-theologische Auseinandersetzung mit der Art und Weise, wie evangelische Landeskirchen in Deutschland auf den seit 1993 spürbaren Einnahmerückgang reagiert haben. Dabei sind vielfach Instrumente und Theorien der Betriebswirtschaftslehre herangezogen worden, um die krisenhafte Lage zu analysieren und zu verbessern. Karin Bassler: Finanzmanagement als Chance kirchlichen Lernens.
Viele Kirchgemeinden stehen heute vor dem Problem sinkender Einnahmen. Deswegen ist die Auseinandersetzung mit finanziellen Fragen aktueller denn je. Dieser übersichtliche Ratgeber will Kirchgemeinden helfen, eine zukunftsfähige Finanzplanung zu entwickeln: Kirche und Geld. Ein Wirtschaftsratgeber für Gemeinden.
Der Materialband „Taufe, Kirchensteuer, Mitgliedschaft und Gemeindeleben“ ist eine Arbeitshilfe für den 2. Ökumenischen Kirchentag in München (12.-16.5. 2010). Er stellt Texte zur Kirchenreform zusammen, die auf dem Kirchentag diskutiert werden sollen. Es sind vor allem drei Veranstaltungen, bei denen diese Diskussionen geplant sind:
Materialband zum
2. ÖKT
Taufe, Kirchensteuer, Mitgliedschaft und Gemeindeleben.
Die Unzufriedenheit mit dem deutschen Kirchensteuersystem ist groß. Doch wer darüber offen spricht, verletzt ein Tabu. Denn wer diese Steuer nicht zahlt, gehört nicht mehr zur Kirche, jedenfalls in Deutschland. Was stattdessen sein könnte, dazu legt der Dietrich-Bonhoeffer-Verein seinen brisanten Reformvorschlag zur Diskussion vor: Abschied von der Kirchensteuer.
Die katholische Kirche streicht in den kommenden Jahren tausende von Arbeitsplätzen. Die Bischöfe verweisen dabei auf leere Kassen. Doch wie arm ist die Kirche wirklich? Und wie ist sie arm geworden? Viele Bistümer sind reicher als sie zugeben. Die Finanzkrisen sind oft hausgemacht. Ein Publik-Forum-Buch zur Finanz- und Personal- politik der kath. Diözesen: Und vergib uns unsere Schulden.