Nähe, die beschämt. Armut auf dem Land
Eine qualitative Studie des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD
Marlis Winkler
Nähe, die beschämt. Armut auf dem Land
Eine qualitative Studie des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD
Knapp 16 Prozent der Bevölkerung in Deutschland gelten als arm beziehungsweise als von Armut bedroht. Ein Teil von ihnen lebt auf dem Land. Über sie ist bislang wenig geforscht worden. In der Studie des SI kommen Hartz-IV-Bezieher, Alleinerziehende, Familien und Alleinlebende ausführlich zu Wort.
Das Buch ist 2010 im LIT Verlag erschienen.
Reihe SI Konkret, Band 1 (112 Seiten, ISBN 978-3-643-10720-6, 16,90 EUR)
INHALT
- Vorwort
- Ausgangslage – Armut ist relativ
- Armutsdiskussion
- Auswahl der Befragungsorte
- Zusammenfassung der Ergebnisse
- Ergebnisse der Studie: Statements zu Themen, die auf den Nägeln brennen
- Mobilität und öffentlicher Nahverkehr: Ein Fahrrad reicht nicht
- Berufs- und Erwerbstätigkeit: Die hätte man gern
- Abseits und ausgegrenzt – Hartz IV und seine Folgen
- Das Erleben von Zugehörigkeit und Ausgrenzung: Bin ich asozial?
- Tafeln: Hilfsangebote mit Beigeschmack
- Lernen fürs Leben: Die Kinder sollen es besser haben
- Alltag im Dorf: Frische Luft und soziale Kontrolle
- Kinder und Jugendliche: Taschengeld und Fahrdienst
- Fit und gesund – aber wie?
- Konkrete Wünsche der Befragten
- Das Besondere der ländlichen Räume
- Kirche und Engagement
- Armut auf dem Land: Stand der Forschung
- Exkurs Landwirtschaft
- Exkurs Altersarmut
- Fazit – von der Ausgrenzung zur Teilhabe
- Best Practice – drei Projekte, die Mut machen
- ANHANG
Zur Methode
- Literatur