Das göttliche Recht und die Kirchenverfassung II

Subsidiarität als Reformgebot

 

Subsidiarität als Reformgebot

Peter Kistner

Das göttliche Recht und die Kirchenverfassung II

 

Subsidiarität als Reformgebot

 

Das Subsidiaritätsprinzip ist Gegenstand eines verborgenen, aber folgenschweren Richtungsstreits zwischen der Erneuerungsbewegung des Zweiten Vatikanischen Konzils und der römisch-kurialen Restauration, die keine kirchliche Erneuerung wünscht. Verborgen ist der Kern des Streits: das Subsidiaritätsprinzip - das kirchliche Lehramt hat seine Geltung in der Kirche nie ausdrücklich bestritten; Johannes Paul II. ist trotz Unbehagens dieser Entscheidung immer ausgewichen, zuletzt im nachsynodalen Schreiben "Pastores gregis" von 2003. Offen sind dagegen die Folgeäußerungen: Die umstrittene kirchliche Personalpolitik, der kirchliche Reformstau, polarisierende Entscheidungen Roms, die Gläubige, Öffentlichkeit und nicht zuletzt die ökumenische Bewegung enttäuschen. Diesem Buch geht es um die Versöhnung dieses Streits: durch die Wahrheit des Subsidiaritätsprinzips.
 

Reihe: Tübinger Kirchenrechtliche Studien.

  

Das Buch ist 2010 als 11. Band der Reihe: Tübinger Kirchenrechtliche Studien im LIT Verlag erschienen.

(312 Seiten, broschiert, ISBN 978-3-643-10812-8, 34,90 EUR)

 

Dr. theol. Peter Kistner war von 1960 - 1998 als Jurist u.a. am Bundesverfassungsgericht tätig.