Herbert Buhri
Um meiner Kirche willen kann ich nicht schweigen
Leidenschaftliche Appelle gegen die Erstarrung
Dem geistigen Aufbruch muss auch der konkrete Aufbruch im Leben folgen. Die Besinnung auf die befreiende und lebensbejahende Botschaft Jesu, die in der katholischen Kirche im Zweiten Vatikanischen Konzil epochal zum Ausdruck gekommen ist, verlangt auch nach einer entsprechenden Änderung der kirchlichen Strukturen. Herbert Buhri, langjähriger leidenschaftlicher Pfarrer und Prediger in einer der größten Gemeinden Vorarlbergs, nimmt sich kein Blatt vor den Mund. Als unermüdlicher Mahner für eine evangeliumsgemäße Erneuerung des kirchlichen und gesellschaftlichen Lebens präsentiert er in diesem Band seine „frechsten Kinder“: Aufrüttelnde Appelle und Impulse gegen Unterdrückung und Ausgrenzung im Namen der „Gesetze der Kirche“, gegen die Immobilität der Kirchenleitung in Fragen der Zulassung zum Weiheamt, für die wahre Gleichstellung der Frau auch in der Kirche, für mehr Mut in der Ökumene und nicht zuletzt für die Armen, die Wenigverdienenden, die Arbeitslosen und die Verlierer des etablierten neokapitalistischen Systems.
Das Buch ist 2009 im Tyrolia Verlag erschienen.
(112 Seiten, Hardcover, ISBN 978-3-7022-2955-9, 14,95 EUR)